Am 10. Dezember fuhren wir weiter unserem Ziel entgegen, der Great Ocean Road. Bevor man der
Küste entlangfuhr, hatte man wirklich manchmal das Gefühl in der Schweiz zu sein. Die Gegend war sehr grün und hügelig und auf den Weiden grasten Kühe. Der Gegensatz der zur Küste hin zugewandten Seite war riesig. Die eine Seite Schweiz, die andere Seite Australien, mit ihrem typischen Buschland und der Küste. Wir machten noch einen Abstecker nach Mount Gampier zu den Cave Gardens, einer Art versunkener Garten in einer Höhle, deren Dach vor langer Zeit einstürzte und nun von Farnen und Gräsern begrünt ist und zum Blue Lake, dessen Kobaltblau so intensiv ist, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Der Blue Lake ist 197 m tief und die Wissenschaft hat bis heute keine Antwort darauf gefunden, wieso der See im November seine Farbe von einem dumpfen Grau zu einem leuchtenden Kobaltblau wechselt. Ende März nimmt er dann wieder seine stumpf-graue Farbe an. Der Blue Lake ist die Hauptattraktion von Mount Gambier. Nach 405 km erreichten wir an diesem Tag unser Backpacker in Warrnambool.
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Von Adelaide nach Warrnambool
Am 8. Dezember um 9:15 Uhr bin ich mit Sarah, meiner Begleitung, von Adelaide Richtung Great
Ocean Road losgefahren. Die erste Etappe führte uns von Adelaide nach Halls Gap ein Ort im
Grampians Nationalpark, wo wir beabsichtigten, zwei Nächte zu bleiben. Die 516 km fuhren wir
abwechslungsweise. Ich hatte die "Ehre", die Passstrasse zu fahren. Diese war nicht ganz ohne und war durchaus mit einer Passstrasse in der Schweiz zu vergleichen. Die Strecke erforderte ziemliche Konzentration, ich hatte das Gefühl, dass es schwieriger war, eine so kurvenreiche Strasse links zu befahren. Das erste was wir von Halls Gap zu Gesicht, resp. zu Ohren bekamen, war ein lautes Summen durch die geschlossenen Fenster des Autos. Als wir die Türen öffneten, schlug uns ein Lärm entgegen, der unsere Worte komplett verschluckte. Ein ohrenbetäubender Lärm von Grillen! Wie wir später erfuhren, liegt der Lärmpegel bei 120 Dezibel!! Der Lärm legte sich erst, als es dämmerte. Danach lieferten sich dann die Kookaburras einen Lachwettbewerb, worauf die Kakadus dann noch mit ihrem Gekrächze das Ganze untermauerten. Zum Glück brauchen auch die Tiere Schlaf, sonst hätten wir wohl in dieser Nacht kein Auge zugetan. Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu einer 3-stündigen Wanderung. Dank des nicht ganz optimalen Wetters waren wir praktisch alleine unterwegs. Es ging über Stock und Stein, durch Wälder und Schluchten. Am höchsten Punkt hatte man einen tollen Blick über das ganze Tal.
Ocean Road losgefahren. Die erste Etappe führte uns von Adelaide nach Halls Gap ein Ort im
Grampians Nationalpark, wo wir beabsichtigten, zwei Nächte zu bleiben. Die 516 km fuhren wir
abwechslungsweise. Ich hatte die "Ehre", die Passstrasse zu fahren. Diese war nicht ganz ohne und war durchaus mit einer Passstrasse in der Schweiz zu vergleichen. Die Strecke erforderte ziemliche Konzentration, ich hatte das Gefühl, dass es schwieriger war, eine so kurvenreiche Strasse links zu befahren. Das erste was wir von Halls Gap zu Gesicht, resp. zu Ohren bekamen, war ein lautes Summen durch die geschlossenen Fenster des Autos. Als wir die Türen öffneten, schlug uns ein Lärm entgegen, der unsere Worte komplett verschluckte. Ein ohrenbetäubender Lärm von Grillen! Wie wir später erfuhren, liegt der Lärmpegel bei 120 Dezibel!! Der Lärm legte sich erst, als es dämmerte. Danach lieferten sich dann die Kookaburras einen Lachwettbewerb, worauf die Kakadus dann noch mit ihrem Gekrächze das Ganze untermauerten. Zum Glück brauchen auch die Tiere Schlaf, sonst hätten wir wohl in dieser Nacht kein Auge zugetan. Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu einer 3-stündigen Wanderung. Dank des nicht ganz optimalen Wetters waren wir praktisch alleine unterwegs. Es ging über Stock und Stein, durch Wälder und Schluchten. Am höchsten Punkt hatte man einen tollen Blick über das ganze Tal.
Sonntag, 8. Dezember 2013
Kangaroo Island
Am Donnerstag, 5. Dezember um 06:10 Uhr, bin ich zu meiner Tour zur Kangaroo Island aufgebrochen. Da die Überfahrt mit dem Auto auf der Fähre nicht gerade billig war, habe ich schlussendlich eine zweitägige Tour gebucht. Der Bus brachte uns in 2 1/2 Stunden zur Fähre, welche um 09:00 Uhr bei unruhiger See Richtung Penneshaw ablegte. Nach 45 Minuten nahm uns dort unser Guide in Empfang. Schon auf dem Weg zu unserer ersten Etappe sichteten wir einen Adler und Koalas in den Bäumen. Den ersten Halt machten wir bei einem Schafzüchter, der uns die Künste seiner Kelpies (australische Treib- und Hütehunde) demonstrierte. Er schickte einen der Hunde los, welcher sämtliche Schafe von der Weide holte und in den Stall trieb. Der Schafzüchter demonstrierte uns, wie die Schafschur vor sich geht und wie die gewonnene Schur verarbeitet wird.
Danach ging es weiter zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Kangaroo Island ist 145 Kilometer lang, zwischen 900 Metern und 57 Kilometern breit und hat 509 Kilometer Küstenlinie. Sie ist mit einer Fläche von 4405 Quadratkilometern die drittgrösste Insel Australiens und hat 4500 Einwohner. Es gibt wunderschöne Strände, Sanddünen mit weissem Sand, die sich "Little Sahara" nennen, riesige Seelöwenkolonien, Pinguine, Pelikane, bizarre Felsformationen und die Vegetation ist sehr abwechslungsreich. Unser Nachtlager schlugen wir im Vivonne Bay Camp auf und genossen ein, vom Guide zubereitetes, australisches Barbecue.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gings am nächsten Morgen in den Flinders Chase Nationalpark und zu den "Remarkable Rocks" weiter. Dies ist eine eindrückliche Felsformation, welche auf einem Plateau stehend aufs Meer hinausragt. Zum Abschluss der Reise gönnten wir uns die besten Fish und Chips, die es auf der Insel gibt.
Bei ruhiger See ging es zurück aufs Festland und mit dem Car zurück nach Adelaide, wo ich noch bis am Sonntagmorgen blieb.
Danach ging es weiter zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Kangaroo Island ist 145 Kilometer lang, zwischen 900 Metern und 57 Kilometern breit und hat 509 Kilometer Küstenlinie. Sie ist mit einer Fläche von 4405 Quadratkilometern die drittgrösste Insel Australiens und hat 4500 Einwohner. Es gibt wunderschöne Strände, Sanddünen mit weissem Sand, die sich "Little Sahara" nennen, riesige Seelöwenkolonien, Pinguine, Pelikane, bizarre Felsformationen und die Vegetation ist sehr abwechslungsreich. Unser Nachtlager schlugen wir im Vivonne Bay Camp auf und genossen ein, vom Guide zubereitetes, australisches Barbecue.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gings am nächsten Morgen in den Flinders Chase Nationalpark und zu den "Remarkable Rocks" weiter. Dies ist eine eindrückliche Felsformation, welche auf einem Plateau stehend aufs Meer hinausragt. Zum Abschluss der Reise gönnten wir uns die besten Fish und Chips, die es auf der Insel gibt.
Bei ruhiger See ging es zurück aufs Festland und mit dem Car zurück nach Adelaide, wo ich noch bis am Sonntagmorgen blieb.
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Adelaide und Barrossa Valley
Am 27. November 2013 um 22:40 Uhr bin ich nach zwei Stunden Flug in Adelaide bei meinem Backpacker angekommen. Hier habe ich eine gute Wahl getroffen, es ist hier wirklich sehr sympathisch und ich fühle mich um einiges wohler als in Fremantle. Es ist wirklich beeindruckend, wie hilfsbereit die Australier sind. Als ich mit meinem Rucksack an der Bushaltestelle stand, rissen sich die Leute förmlich darum mir zu helfen, damit ich dann auch am richtigen Ort ankomme. Überall wo man hinkommt, sei das auf der Strasse oder in Geschäften, wird man gefragt, woher man kommt, ob man hier lebe oder reise, wohin die Reise gehe usw. Australien ist auch für jemanden wie mich, der so eine Reise das erste Mal macht, das ideale Reiseland. Hier kann man gar nicht verloren gehen. :-) Die Stadt ist nicht gross und übersichtlich. Es ist alles quadratisch angelegt, man findet sich mit einem Plan gut zurecht. Am ersten Tag erkundete ich die Innenstadt und fuhr dann am zweiten Tag 50 Minuten mit dem Bus in eine Shopping Mall ausserhalb der Stadt, um dort den "Vom Fass" Laden zu besuchen. Der Besitzer des Ladens ist mit dem bisherigen Geschäftsgang sehr zufrieden, und das Geschäft kommt bei den Australiern sehr gut an.
Letzten Samstag besuchte ich das Barrossa Valley und einige Winzereien. Auch hier hat man manchmal fast das Gefühl, als würde man sich in der Schweiz befinden. Es gibt eine Hügelkette, und unten im Tal ist es sehr grün. Grün sind jedoch nur die immensen Rebberge, das Gras ist bereits schon wieder gelb-braun.
Nachdem ich nun die ganze Stadt abgeklappert habe, habe ich inzwischen auch eine Begleitung mit Auto für meine nächste Etappe gefunden. Morgen geht es nun endlich weiter Richtung Kangaroo Island und am Sonntag dann Richtung Great Ocean Road nach Melbourne.
Letzten Samstag besuchte ich das Barrossa Valley und einige Winzereien. Auch hier hat man manchmal fast das Gefühl, als würde man sich in der Schweiz befinden. Es gibt eine Hügelkette, und unten im Tal ist es sehr grün. Grün sind jedoch nur die immensen Rebberge, das Gras ist bereits schon wieder gelb-braun.
Nachdem ich nun die ganze Stadt abgeklappert habe, habe ich inzwischen auch eine Begleitung mit Auto für meine nächste Etappe gefunden. Morgen geht es nun endlich weiter Richtung Kangaroo Island und am Sonntag dann Richtung Great Ocean Road nach Melbourne.
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